
Burg, Berg und Land
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Im Etappennamen verbirgt sich das „Burgenland“, nur der „Berg“ scheint da irgendwie nicht dazu zu passen. Im Verlauf der Route wird dieses Rätsel aber gelöst. Wir starten die finale Klassikeretappe in Deutschkreutz, das gut mit dem REX ab Wien erreichbar ist und wo sich auch viele Abstellmöglichkeiten für KFZ am Bahnhof finden. Diesmal wählen wir den Radweg nach Westen, der uns zum Aufwärmen nach Neckenmarkt, Unterfrauenhaid und weiter auf der Landesstraße nach Lackenbach und Weppersdorf bringt. Langsam und leicht wellig ansteigend geht es weiter nach Kaisersdorf und Karl (ja, Karl!), wo man jeweils dem Kastlgreißler noch Riegel und Getränke entlocken kann.
Nach einer längeren Rollstrecke durchs Rabnitztal folgt in einem kurzen Anstieg über den Pilgersdorfer Güterweg ein erster Vorgeschmack auf all das, was da noch kommen mag. Am Ortsende von Pilgersdorf ist dann auch der Beginn des ersten Wertungssegments verortet, dessen Motto, „Happy End“ eigentlich alles aussagt. Es endet nach 3,4 km und 229 Höhenmetern in Kogl, ca. 50 Meter vor der Kreuzung mit der Hauptstraße.
Zwei weitere Rampen bringen uns zum vorläufig höchsten Punkt nahe dem Aussichtsberg „Guglhupf“ auf 780 Meter Seehöhe. Davor kürzt in Redlschlag die kurze Route Richtung Lockenhaus ab. Wellig bergab rollend, gibt es in Bernstein am Automaten wieder eine Möglichkeit zum Aufladen, bevor wir dem Güterweg nach Oberhasel folgen, erreichen wir Grodnau und Bergwerk, in dem es tatsächlich einen Berg zu „bewerken“ gibt.
Nun folgt Stadtschlaining, die Burg und der Hauptplatz halten ganz gut für eine Kaffee- oder Snackpause her. Es folgt ein Abschnitt, der die Seele von 5 Frühlingsklassikern auf 20 km nicht besser zusammenfassen könnte: Rauhriegel, Rumpersdorf, Oberpodgorje, Parapatischberg und Althodis würde jeder vernünftige Mensch links liegen lassen, wir nehmen aber dem einzigartigen Straßenverlauf zuliebe alles mit, was wir kriegen können. Da wir aber auch dem sehr zackigen Abschnitt keinen Checkpoint verortet haben, lassen wir euch die Wahl einer flacheren Anfahrt nach Rechnitz, denn Berge kommen noch wie Sand am Meer. Rechnitz bietet an der B56 noch eine Tankstelle oder ein Eisgeschäft zum Nachladen, aber es führt sprichwörtlich kein Weg an dem vorbei, was jetzt kommt. An der Bundesstraße etwa 30 m hinter der Kirche startet „Schreib dem Stein!“, das zweite Wertungssegment. Über 7,3 km und 451 Höhenmeter erreichen wir das Dach des Burgenlandes, den Geschriebenstein, und haben am Parkplatz das forderndste Segment des FK 2026 hinter uns gebracht.
Die folgende Abfahrt nach Lockenhaus ist ein Traum; traumhaft sind auch die Verpflegungsmöglichkeiten am Hauptplatz, beim Einbiegen auf den Güterweg Schüttberg am Forsthaus ist der Traum aber schon wieder vorbei. Der „Wurzelgruß“ startet direkt nach dem Abbiegen und endet im Wald am Ende einer Dreieckskreuzung mit einem rechtsseitigen Forstweg. Wir lassen die Zahlen des dritten Wertungssegments für sich sprechen: 600 m Länge und 81 m Höhendifferenz. Über Hochstraß erreichen wir Piringsdorf (Wasserstelle, Tankstelle!), Steinberg und die Bezirkshauptstadt Oberpullendorf (Cafés!). Zwei Hügel weiter nach Osten folgen Langental und Šuševo/Nebersdorf, wo wir auf dem Güterweg weit nach Süden ausholen, um noch die Kurve zum vierten und letzten Wertungssegment zu kratzen: „Gemma“ startet in Geristof/Kroatisch Geresdorf unmittelbar nach dem Einbiegen auf den Güterweg und führt uns temporeich über 4,2 km und 55 Höhenmeter an den Ortseingang von Mali Boristof/Kleinwarasdorf, wo dann alles wie ein Schleier von uns abfällt. Bergab durch den Kreutzer Wald und vorbei an Windrädern und Solarfarmen erreichen wir bald wieder unseren Ausgangspunkt in Deutschkreutz.

Etappe 5 – LANG:
Strava: https://www.strava.com/routes/3365626848837430146
GPX: FK26-E05
Etappe 5 – KURZ:
Strava: https://www.strava.com/routes/3440694951560434944
GPX: FK26-E05-kurz
Anreise/Parken
→ Mit der Bahn direkt zum Bahnhof Deutschkreutz
→ Mit dem Auto: Parken beim P+R Bahnhof Deutschkreutz
Gefahrstellen/Hinweise
→ Ein paar Schlaglöcher auf dem Güterweg von Oberhasel nach Grodnau sowie auf dem Güterweg unmittelbar nach dem 3. Segment
→ Steile und enge Abfahrt in Oberpullendorf nach der Bahnkreuzung
→ Unerwartete Serpentine in der Waldabfahrt hinter Kleinwarasdorf
Essen/Süßes
→ Tankstellen in Lackenbach, Rechnitz, Lockenhaus und Piringsdorf
→ Selfservice Kastlgreißler in Raiding, Kaisersdorf und Karl
→ Automaten bei Nah&Frisch in Bernstein und Nebersdorf
→ Wasserstelle in Unterrabnitz/Volksschule und Piringsdorf/Quelle
→ Cafés, Eis und Gasthäuser in Stadtschlaining, Rechnitz, Oberpullendorf
Die Etappe

Interaktive Karte
Die Segmente
Segment 1 „Happy End“:

Segment 2 „Schreib dem Stein!“:

Segment 3 „Wurzelgruß“:

Segment 4 „Gemma“:
