Etappe 3 – Schatten der Hölle

Die Etappe 3 startet im schönen Mattersburg im Zentrum bei der „Radwelt Michi Knopf“ die auch am 10. Mai eine gemeinsame Ausfahrt auf dieser Runde organisieren wird (Save the Date!). Wir werfen uns von dort aus elegant nach Süden und folgen dem Verlauf der „Fuffzga“ (B50) zu langen, sanften Anstieg auf den Sieggrabener Berg. Im namensgebenden Ort schleifen wir rechts weg, einem kurzen Stich folgend und erreichen durch ein weiteres Linksabbiegen Oberpetersdorf im Burgenland. Von dort aus geht nach Norden Richtung Schwarzenbach, wo wir niederösterreichisches Hoheitsgebiet erreichen.

In Schwarzenbach hab wir das erste Wertungssegment eingebaut, das auf den Namen „Triftig“ hört. Triftig sind die Gründe, diesen kleinen Umweg mitzunehmen, denn es locken 137 Höhenmeter verteilt auf 1,16 km, ein Wurzelstich vom feinsten!

Die Schleife zurück nach Schwarzenbach ausfahrend verlassen wir die Landesstrasse am Ortsende nach links und begeben uns in die „Hölle“ Ganz so schlimm wir der Name des Ortsteils es vermuten lässt, wird es nicht, der Anstieg hinauf nach Wiesmath in der Buckligen Welt hat es aber besonders auf dem letzten Kilometer schon in sich!

In Wiesmath befindet sich im Gemeindeamt eine Toilette samt Wasserstelle, eine Bäckerei und am südlichen Ortsende gibt es auch ein Geschäft zwecks Nahrungsaufnahme. Die Route führt uns nun steil abfallend ins Schlattental, links von der Landesstrasse abbiegend windet sich aber schon bei km 34,4 das zweite Wertungssegment den gegenhang hinauf: 250 Höhenmeter verteilt auf genau 4 km gilt es zu bewältigen, wobei auch Anforderungen an die Navigation gestellt werden um nicht auf eine der zahlreichen Zufahrten zu Gehöften zu biegen, die zwar malerisch gelegen sind, aber in Sackgassen enden. Das Segment endet im den Fans des Frühlingsklassikers bestens bekannten Schlag, weswegen es unter „Schlagobers“ firmiert.

Über Bromberg, Leiding, Pitten und Bad Erlach (Futterstellen!) geht es wellig nach Klingfurth. Am Ende der Siedlung wartet Segment Nummer 3 auf uns, der „Rosenstich“. Der Güterweg Rosenbrunn überwindet auf 3,29 km 243 Höhenmeter im teils dichten und finstern Wald (bitte nicht fürchten, am Ende des Segments wird es fix wieder heller!) Dieses liegt in Hochwolkersdorf, das einen schönen Blick über die nördliche Bucklige Welt bietet. Wir wenden uns nach Osten und fahren über die Rosalia zurück ins Burgenland. Knapp 1 km hinter der beeindruckenden Burg Forchtenstein verlassen wir die Landstraße über fahren über ein paar Geheimpassagen nach Wiesen, wo es wieder Versorgungsmöglichkeiten gibt.

Von Wiesen fahren wir weiter nach Bad Sauerbrunn und schwingen aus dort auf den Radweg nach Norden der uns über Sigleß nach Zemendorf bringt. Dort angekommen steuern wir Draßburg und Schattendorf an. In Schattendorf biegen wir im Ortszentrum auf die Matttersburgerstraße, was zuerst wie eine friedliche Waldstraße aussieht, wird rasch zum 4. und finalen Wertungssegment namens „Im Schatten“, das sich vom Ortsrand über 3,75 km insgesamt 84 m ansteigend hinauf auf den Kogelberg erstreckt.

Oben angekommen ist das Ziel, Mattersburg, schon in Sichtweite und ein paar km abfallend dem Radweg folgend sind wir schon bald am Ende, nicht wörtlich natürlich!

Die Stats:

127 km Streckenlänge gespickt mit 2.510 Höhenmetern

Wie immer haben wir für auch eine kürzere Alternative mit 3 Wertungssegmenten geplant, diese zweigt in Bad Erlach von der langen Route ab und stößt in Bad Sauerbrunn wieder dazu.

Route lang:
https://www.strava.com/routes/3301128803886003326

Route kurz:
https://www.strava.com/routes/3311646215542721948

S01:
https://www.strava.com/segments/38614800

S02:
https://www.strava.com/segments/38400130

S03:
https://www.strava.com/segments/38524337

S04:
https://www.strava.com/segments/38524344