1. RST Frühlingsklassiker Etappe 2 – Blaufränkischland

Eine Strecke, die zum größten Teil über Straßen und Güterwege führt, die für KFZ gesperrt sind UND auf der man sich mit dem aktuellen Tour de France Sieger Tadey Pogačar messen kann.

Los geht’s an der Deutschkreutzer Kirche. Durch Weingärten und Felder führt die kurze Runde Richtung Raiding, auf der langen Runde erlauben wir uns eine Schleife in den Kreutzer Wald, auf der für die Fahrer der langen Strecke das 1. Segment wartet.

900 Meter mit 72 Höhenmetern werden mit den frischen Beinen aber noch locker zu meistern sein.

Während die lange noch Runde eine weitere Schleife über Neckenmarkt, Ritzing und Lackendorf zieht, radelt man auf der kurzen Runde direkt nach Unterfrauenhaid, wo dann beide Strecken wieder zusammenkommen. Weiter geht es Richtung Norden, wobei wir zwischen Kobersdorf und Neudorf/Landsee die Möglichkeit haben werden, uns auch mit den Bestreitern der „Buckligen“ Runde auszutauschen.

Vorbei an Kaisersdorf, Draßmarkt, Dörfl geht es nach Südosten, am Anstieg zum geografischen Mittelpunktes des Burgenlandes vor Großmutschen dürfen wir uns auf das 2. Segment freuen. Bei 1,3 km und 61 Höhenmeter wird der Anstieg für alle gut zu fahren sein. Eine kleine Pause beim Mittelpunktstein des Burgenlandes kann man dann aber gerne einlegen.

Auf der kurzen Runde fahren wir von dort direkt nach Frankenau, auf der Langen erlauben wir uns noch eine Schleife hinauf die Klostermarienberger Obstgärten. Wieder vereint geht es hinauf ins Lutzmannsburger Weingebirge, wo wir für einige Zeit scharf an der Grenze zu Ungarn fahren. Die Grenzsteine sind gleich unmittelbar neben der Straße – bestens für ein Foto oder einen unerlaubten Grenzübertritt geeignet.

Auf dem Güterweg nach Kroatisch Minihof warten beim 3. Segment immer mehr ansteigende 6,2 km mit 69 Höhenmetern. Jetzt ist auch die Stunde der Wahrheit gekommen um sich virtuell mit Tadej Pogačar messen. Er liegt in der Rangliste zwar nur auf Platz 6, weil im letzten Jahr die Zeitfahrstaatsmeisterschaft stattgefunden hat, allerdings war Pogačar damals noch keine 16 Jahre alt. 😉

Weiter über Nikitsch geht es zurück zum Ausgangspunkt nach Deutschkreutz, aber nicht ohne noch eine kleine Nettigkeit in den Weinbergen östlich der Hauptstraße zu absolvieren. Schon in der Anfahrt kann man dieses Schmuckstück bewundern – mit knapp 10% im Schnitt auf 600 Meter ist es zwar nur kurz, aber die 22 % in der Mitte werden dann doch zu spüren sein.

Etappe 2 – lang: 131 km / 1740 Hm

https://www.strava.com/routes/2799931174852887366

GPX: https://derradsporttreff.at/wp-content/uploads/2021/03/FK-BLAU-FIN.gpx

Etappe 2 – kurz: 100 km / 1230 Hm

https://www.strava.com/routes/2796421909441183716

GPX: https://derradsporttreff.at/wp-content/uploads/2021/03/FK-BLAU-KURZ-FIN.gpx

Wertungssegmente:

#1: Kreutzer Wald – 0,87 km / 72 Hm – https://www.strava.com/segments/27254402

#2: Mittelpunktstein – 1,26 km / 61 Hm – https://www.strava.com/segments/27254447

#3: Lutzmannsburg – 6,18 km / 69 Hm – https://www.strava.com/segments/27271908

#4: Deutschkreutz – 0,62 km / 58 Hm – https://www.strava.com/segments/27618049

Sehenswertes entlang der Strecke:

  • Fürs Burgenland seltene Tiere 😉 am Bauernhof/Radweg zwischen Weppersdorf und Tschurndorf
  • Das Geburtshaus von Franz Liszt in Raiding
  • Schloss Kobersdorf
  • Der geografische Mittelpunkt des Burgenlandes
  • Zeitgeschichtliche Relevanz (ehem. Eiserner Vorhang) mit Aussichtshügel vor Lutzmannsburg
  • Die Kroatisch Minihofer Drahteselrast
  • Vergangener Glanz an der Ortsausfahrt von Nikitsch

Sonstiges: Direkte Züge von und nach Deutschkreutz gibt im Stundentakt ab Wien Meidling und Hauptbahnhof ! (Bitte Fahrplan studieren)

Die Etappe:

Die Segmente:

Impressionen:

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